Die Mobile Marketing Association Austria

Die Mobile Marketing Association Austria ist die österreichische Landesorganisation der Internationalen Mobile Marketing Association. Die MMA-Austria repräsentiert Vertreter der Mobile Marketing-Wertschöpfungskette wie Werbetreibende, Netzbetreiber, Agenturen, Medien, Mobile Marketer, Hersteller von Endgeräten und viele mehr. Sie dient als Plattform zum Austausch zwischen Entscheidungsträgern, Marketingfachleuten und Technologieexperten. Damit in einer zunehmend dynamischen und mobil vernetzten Welt Innovationen vorangetrieben und umgesetzt werden können
Unser CO-CEO, Gerald Smech, ist der Präsident der Mobile Marketing Association.

Das Interview mit Medianet

Gerald Smech und Vizepräsident der Mobile Marketing Association Austria Josef Mantl im Interview mit Nadja Riahi, welches am 20.03.2020 ursprünglich in der Medianet erschienen ist.

Laut dem 13. Mobile Marketing Association (MMA) Communications Report besitzen 97% der Österreicher ein Smartphone. Zu den wichtigsten Handy-Funktionen der Österreicher zählen das Telefonieren (82%), Instant Messaging (64%) und Fotografieren (61%). Auf dem vierten Platz liegt das Surfen im Internet mit 54%.

„Wir decken als MMA die komplette Mobile-Wertschöpfungskette ab: Von den Mobilen Seiten, über Apps bis zum Mobile Marketing. Oft ist es so, dass ein KMU eine neue Website erstellt und nur die Desktop-Version im Sinn hat, das Mobile Design wird jedoch ausgelassen”, erklärt Smech.

Ein großes Datenvolumen

Österreich habe eine sehr starke Smartphone-Durchdringung; im Vergleich zu anderen Ländern seien hier auch die Tarife nicht so hoch, so Mantl. Dies spiegelt auch der Communications Report wider: 81% der Befragten mit Vertrag haben auf ihrem Haupthandy ein Datenpaket aktiviert, wobei die relative Mehrheit mehr als fünf und bis zu zehn GB inkludiert hat. Insgesamt sind die inkludierten GB im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen.

„Unser Communications Report entsteht gemeinsam mit der MindTake Research einem renommierten Umfrageinstitut. Neben den allgemeinen Fragen legen wir auch jedes Jahr Fokus-Themen fest. Eine spannende Entwicklung in den letzten Jahren ist das Thema QR-Codes. Viele Werbetreibende haben versucht, die Codes für sich zu nutzen, was nur mäßig funktioniert hat. Mittlerweile haben aber Smartphone-Hersteller die Kamerasoftwares so programmiert, dass sie sofort die QR-Codes als solche erkennen. Dadurch können User zum Beispiel schnell auf eine Website zugreifen”, erklärt Smech. „Diese neuen Technologien sind besonders für KMU eine Herausforderung. Mit am wichtigsten ist es, dass die Usability passt. Solche Entwicklungen gehen nicht von heute auf morgen, diese Dinge müssen Schritt für Schritt digitalisiert werden.

Zuerst baue ich einen Prototypen, teste die Anwendung und verbessere im Zuge dessen die Usability”, sagt Smech und setzt fort:

„Wenn ich neue Technologien einsetze, kann ich nicht nur die alten Prozesse kopieren, sondern ich muss neue Prozesse einführen.”

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